Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Die Gefährdungsbeurteilung von psychischen Belastungen bei der Arbeit ist seit dem 25.09.2013 im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) festgeschrieben. Der Begriff „Belastungen“ ist vom Gesetzgeber hier als ein neutraler Fachbegriff gemeint. In der Regel wird er jedoch als etwas Negatives interpretiert. Ersetzt man das Wort „Belastungen“ durch das Wort „Einflüsse“ beschreibt es das Ganze aus unserer Sicht treffender.

Unter dem Begriff der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz verbirgt sich letztlich die objektive Bewertung eines Arbeitsplatzes (durch eine jeweils geeignete Methode) in Bezug auf die gestellten Anforderungen an die/den Stelleninhaber/in und der daraus resultierenden Beanspruchung.

Mögliche praxisbewährte Methoden sind:

Ziel der Gefährdungsbeurteilung ist es, Fehlbeanspruchungen zu vermeiden sowie mögliche Verbesserungspotentiale zu analysieren und – soweit möglich – geeignete Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Diese Maßnahmen werden dann im Rahmen einer Wirksamkeitskontrolle evaluiert.

Die rechtliche Grundlage hierfür findet sich in § 5 ArbSchG, Abs.3, Ziffer 6.

Sollten Sie eine solche Gefährdungsbeurteilung in Ihrem Unternehmen anstreben, sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten und unterstützen Sie auf Wunsch während des kompletten Prozesses (Bestandsaufnahme, Methodenplanung, Durchführung der Gefährdungsbeurteilung, Maßnahmenentwicklung, Wirksamkeitskontrolle).